Ultra
ByWenn es nach dem Marathon noch weiter geht…
Für einige wenige Läufer ist eine Marathon einfach zu wenig Herausforderung. Sie wollen mehr! Hier zählt nur an die eigene Grenzen gehen und manchmal sogar einen Schritt darüber. Läufer die die Extreme suchen, egal ob in der Wüste oder im Jungle. Alles was länger als ein Marathon ist, ist nur für eine Handvoll Läufer geeignet.
42,195km diese Distanz wird von ihnen fast jedes Wochenende im Training gelaufen, natürlich langsamer. Denn bei diesen Distanzen heißt es vor allem Grundlage trainieren. Natürlich werde im Training keine 100km am Stück gelaufen, aber vier bis fünf Stunden können es schon werden. Ein normaler Hobbysportler wäre mit diesem Umfang komplett überlastet und käme um laufende Verletzungen wahrscheinlich nicht herum. Der Renntag selbst ist eine Ausnahmesitutation, bei einem Wettkampf in dieser Größe kann man die Distanz nicht annähernd im Training laufen. Bei einem Ironman traniert man ja cuh nicht 10 Stunden am Stück. Doch auch wenn der Trainingsplan zu 100% eingehalten wurde und der Kopf aufgibt, ist jedes Rennen verloren. Doch hält die Psyche stand können die Füße ruhig schmerzen, wegen solchen Schmerzen gibt man aber keinen Lauf auf.
Probleme treten erst auf, bei zu geringer Nahrungszufuhr oder bei Dehydrierung. Diese zeigt sich in Schwindelanfälle, Gänsehaut, Schwächegefühl und Kopfschmerzen. Da hier aber die Grenze ziemlich schnell erreicht ist, wird bei Eintreten wohl kaum noch eine Erholung möglich sein.
Bei einem Ultralauf ist die Grundlage und die muskuläre Situation, das Entscheidende. Schließlich muss man 100km erst einmal laufen können. Wichtig ist sein Tempo halbwegs durch zu ziehen. Wenn man beim Wettkampf selbst viel langsamer als wie man sonst im Trainng läuft, nur weil es ja 100km sind, beansprucht man auf einmal seine Muskeln ganz anders als gewohnt. Also beim Rennen lieber im Long-Jog-Tempo und hin und wieder mal Pause machen, als wie langsam dahin gaukeln. Bei der Nahrung nur gewohnte und auch im Training bereits getestete Sportnahrung zu sich nehmen. Wichtig ist es auch Salz zu sich zu nehmen. Am besten eignet sich hier Salz mit hohem Jod gehalt. Mehr dazu aber unter Sportnahrung.