Mrz
18

Sport mit Stil!

By judi

Sportler - die einen leben nur noch für Ihre Freizeitbeschäftigung, die andern treiben Sport weil es Hip ist. Doch es gibt auch welche, die sportliche Betätigung einfach nur genießen, denen es um die Bewegung in der freien Natur geht und die Leistung von selber kommen lassen. Doch das ist eher die Minderzahl. Die Hauptanzahl, der sich selbst ernannten Sportler, geht in Fitnessclubs. Doch das Schwitzen durch Bewegung ist hier mehr Nebensache, dies kommt wohl eher von der Sauna. Im Mittelpunkt steht gutes Aussehen, das mit Brillen, Gürtel, sonstigen Accessoires und viel Schminke leicht erreicht wird.

Auch Gruppenstunden wie Nike-Dance oder Tai Bo stehen im Vordergrund und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Gemeinsam mit Musik und unter Anleitung Sport betreiben, das ist die Zukunft der Lifestyle-Clubs. Auch wenn eine Mitgliedschaft oft um die EUR 80.- im Monat kostet, so sind die Clubs meisten mit 1000den Mitgliedern gefüllt. Im Sommer ist es hier schon eher ruhiger, die Menschen sind lieber im Freibad oder auf einer Liegewiese, als wie im stickigen Club.

Dann gibt es noch das totale Gegenteil dieser Lifestyle-Menschen. Die eingefleischten Sportler, die schon am letzten Zahn einher laufen. Zu finden bei kleineren Breitensportveranstaltungen. Aber nicht wegen dem Flair einer solchen Veranstaltung, sondern um zu Hause ihren für sich selbst eingerichteten Altar, mit noch einem Pokal zu schmücken.
Alles ist von der einen Trainingseinheit abhängig. Läuft hier was schief, ist der ganze Tag vertan und die Laune ist am Boden. Läuft das Training eine Zeit nicht, hat der Körper mit Sicherheit einen nicht enden wollenden Infekt und anstatt dies mit gemütlichen Grundlagentraining wieder in den Griff zu bekommen, bekommen dies die Mitmenschen zu spüren.

Ich will ja nicht sagen, dass Ehrgeiz zu einem guten Sportler nicht dazu gehört. Sicher ohne Ehrgeiz erreicht man wohl kaum sein hochgestecktes Ziel, doch dies sollte vor allem denen überlassen sein die Talent haben und das viele Training auch vertragen. Gerade im Hobbysport kommen einem immer wieder solche selbsternannten Profis unter. Sie trainieren und trainieren und werden doch ihren Marathon immer rund um die 4 Stunden laufen. Ja richtig, man kann auch zu viel trainieren. Jeder Körper verträgt ein gewisses Pensum an Training, übertreibt man dies, kann das Prinzip der Superkompensation nicht greifen und der Körper wird immer müder. Der Körper stagniert oder wird gar noch schlechter. Als nächster Schritt folgt das Übertraining.
Also liebe “Halbprofis”, lieber Mal runter vom Gas und den Sport genießen. Dann kommt der Erfolg auch ganz von selbst!

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1 Kommentare

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Ein sehr lesenswerter Artikel! Es fällt leider schwer, sich richtig einzuschätzen und gerade in Zeiten wie diesen, wo man immer eher davon erfährt, wie viel doch vielleicht andere trainieren, sagt man sich immer, je mehr ich trainiere, desto schneller werde ich. Unsinn ist das.

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